Fahrstraßensteuerung im Schattenbahnhof

Fahrstraßensteuerung im Schattenbahnhof

Jeder freie Tag wird genutzt, um an unserem kleinen Kunstwerk weiter zu basteln. So auch heute:

Schaltkasten

Der Gleisplan für den Schattenbahnhof wurde heute aus Platzgründen noch einmal etwas überarbeitet.

Schaltkasten
Schaltkasten

Damit der Gleisplan nicht verrutscht und vergilbt, wurde dieser auf der Unterseite punktuell mit Kleber versehen und darüber eine Plexiglasscheibe angebracht, welche sich über das gesamte Schaltpult erstreckt. Durch die Verschraubung haben wir zukünftig die Möglichkeit, weitere Gleispläne auf dem Schaltpult zu “installieren”.

Erste Bohrungen für die LEDs
Erste Bohrungen für die LEDs

Anschließend wurden erste Löcher für die LEDs gebohrt.

Legende (von oben):

1. Reihe: Rückmeldung für einfahrenden Zug (Gleisbesetztmeldung)
2. Reihe: Signalisierung der Fahrstraßenschaltung (rot)
3. Reihe: Signalisierung der Fahrstraßenschaltung (grün)
4. Reihe: Rückmeldung, dass Zug Ende des Gleises erreicht hat (Stopp!)

Verlegung der Fahrstraßenschaltung

Für die Schaltung der Weichen gibt es zwei Möglichkeiten: Einzelschaltung der Weichen, was zwar einfacher in der Verkabelung aber umständlicher in der Bedienung ist oder eine Fahrstraßenschaltung. Wir haben uns für Letzteres entschieden.

Der entscheidene Vorteil hierbei ist, dass man nur ein Knöpfchen drücken muss, damit der Zug auf das entsprechende Abstellgleis fahren kann.

Weichen-Verkabelung unterhalb des Schattenbahnhofs
Weichen-Verkabelung unterhalb des Schattenbahnhofs

Pro Hauptstreckengleis haben wir im Schattenbahnhof vier Abstellgleise, zu denen je drei Weichen führen. Diese drei Weichen haben wir miteinander verdrahtet.

Kabelstränge unterhalb der Modellbahnanlage (weiß = Fahrstrom, grün und rot = Weichensteuerung)
Kabelstränge unterhalb der Modellbahnanlage (weiß = Fahrstrom, grün und rot = Weichensteuerung)

Ihr stellt euch jetzt bestimmt die Frage, weswegen (fast) nur grüne Kabel bei den Hauptkabelsträngen zu sehen sind. Wie oben bereits geschrieben, ist nur ein Knöpfchen pro Abstellgleis vorgesehen. Damit eine Weiche sich nicht mehrfach stellt oder gar Weichenmotoren beschädigt werden, haben wir zur Sicherheit Dioden eingebaut.

Klingt alles super kompliziert, ist in der Praxis aber ganz einfach (auch wenn es bei uns für so manchen Knoten im Gehirn gesorgt hat). Sobald wir die Zeit dafür haben, zeichnen wir einen Schaltplan.

Für die Verkabelung der ersten 4 Abstellgleise (Gleis 5 bis 8) haben wir heute knapp vier Stunden gebraucht. Über die übrigen vier Gleise berichten wir beim nächsten Mal…und vielleicht geht uns da schon das erste Licht auf 🙂


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.