Die ersten Runden wurden gedreht

Die ersten Runden wurden gedreht

Schon lange haben wir uns diesen Moment herbeigesehnt und seit gestern ist es nun endlich soweit. Die Gleise für unsere Hauptstrecke liegen. Doch bevor es dazu kam, musste das “Fundament” des zukünftigen Hauptbahnhofs “gegossen” werden.

Mit Kork überdeckte Grundplatte des zukünftigen Hauptbahnhofs und darauf sporadisch verlegten Gleisen
Mit Kork überdeckte Grundplatte des zukünftigen Hauptbahnhofs und darauf sporadisch verlegten Gleisen

Damit auch unsere beiden Neuzugänge (mehr dazu weiter unten) dort reinpassen, wird dieser 120 Zentimeter lang.

Zur Nebenstrecke führende Weichen am Ende/Anfang des Hauptbahnhof-Areals
Zur Nebenstrecke führende Weichen am Ende/Anfang des Hauptbahnhof-Areals

Wie sehr so ein Stück Holz den ganzen Aufbau einer Eisenbahnanlage optisch verändern kann, sieht man eindrucksvoll an der Einfädelung/Überführung zum Schattenbahnhof:

Unterhalb des zukünftigen Hauptbahnhofs verlaufen zwei Gleisebenen
Unterhalb des zukünftigen Hauptbahnhofs verlaufen zwei Gleisebenen

Die Gleise der Hauptstrecke im zukünftigen Bahnhofsbereich wurden alle noch am selben Abend verlegt, mit dem bestehenden Gleisnetz verbunden und geleimt. Nachdem auch dieser Streckenabschnitt an das Stromnetz angeschlossen wurde (der Bahnhofsbereich ist ein eigenständiger Block), konnten am nächsten Tag schon die ersten Testfahrten durchgeführt werden.

Erste Testfahrten auf der Hauptstrecke
Erste Testfahrten auf der Hauptstrecke

Wie bereits ganz zum Anfang des Blogs beschrieben, haben wir beim Aufbau darauf geachtet, dass die Gleise in den Kurven nicht zu dicht beieinander liegen, um so Zusammenstöße zu vermeiden. Nun gut…das im folgenden Bild dargestellte “Rollmaterial” ist für diesen Test eher ungeeignet 😉

Zwei Testzüge drehen fleißig ihre Runden
Zwei Testzüge drehen fleißig ihre Runden

Auch höhentechnisch stimmt im doch sehr kniffligen Bereich (Hauptstrecke vs. Unterführung zum Schattenbahnhof [Ebene -1 / -2]) alles:

Der "Talent" unterquert auf der Hauptstrecke den Bahnhofsbereich
Der “Talent” unterquert auf der Hauptstrecke den Bahnhofsbereich

Bevor wir aber zu den technischen Neuerungen kommen, zeigen wir euch unsere beiden Neuzugänge, für die wir den Hauptbahnhof erweitern müssen.

Rechts ein 5-teiliger ICE, links eine Zugformation, wie man sie öfters mal in den Bahnhöfen sieht
Rechts ein 5-teiliger ICE, links eine Zugformation, wie man sie öfters mal in den Bahnhöfen sieht

Und nun das Ganze nochmal aus der Vogelperspektive, damit man die wahren Ausmaße sieht:

Zwei Vollzüge im Bereich des zukünftigen Hauptbahnhofs
Zwei Vollzüge im Bereich des zukünftigen Hauptbahnhofs

Zugegeben: Auf den Bildern sieht es eher aus wie Nenngröße Z. Aber es ist tatsächlich TT 🙂

Technik

In unserem letzten Beitrag hatten wir ja berichtet, dass die Fahrstraßenschaltung einschließlich der Rückmeldetechnik nicht so funktionierte, wie wir uns das vorgestellt hatten und vermuteten einen zu schwachen Trafo. Der neue, leistungsfähigere Trafo kam an und schaffte es aber auch nicht, drei Weichen samt vier Relais zu schalten. Somit mussten wir umplanen:

Sofern uns nicht noch etwas einfällt, um die Fahrstraßensteuerung auch optisch auf dem Schaltpult darzustellen, werden wir womöglich auf den Vorschlag eines sehr guten Freundes zurückgreifen und Webcams im Schattenbahnhof installieren.

Somit entfällt natürlich die Funktion der Ampel-LEDs für die einzelnen Abstellgleise im Schattenbahnhofsbereich. Diese haben wir, wie auf dem folgenden Bild zu sehen, bereits entfernt. Lediglich die Fassungen stecken noch in der Platte.

Aktueller Zustand des Schaltpult-Innenlebens
Aktueller Zustand des Schaltpult-Innenlebens

Das sollte uns aber nicht abhalten, weiter daran zu arbeiten. Deshalb haben wir die ersten Weichenrückmeldungen mit den bereits vorhandenen Relais realisiert. Nun wird uns zumindest einmal die Schaltung der Weichen an der Einfahrt zum Schattenbahnhof auf dem Gleisplan dargestellt.

Das Schaltbild zeigt "Freie Fahrt" für Züge auf der Hauptstrecke
Das Schaltbild zeigt “Freie Fahrt” für Züge auf der Hauptstrecke

Ebenfalls neu ist, dass wir für das Zubehör (alles, was kein Fahrstrom ist), nun zwei Trafos im Einsatz haben. Der neue, stärkere Trafo wird für die Weichen- und Relaisschaltung genutzt, der kleinere für das Licht. Dadurch vermeiden wir beim Schalten mehrerer Weichen und bei gleichzeitiger Nutzung vieler Lichtquellen das Abdunkeln letzterer.

In den kommenden Tagen machen wir uns daran, die Gleiswechselvorrichtung (auf dem Bild rechts) an das Schaltpult anzuschließen. Zudem werden die Züge mit Magneten und die Gleise im Schattenbahnhof mit Reedkontakten versehen, um belegte Gleise auf dem Schaltpult anzeigen zu lassen.

Auch der weitere Ausbau des Streckennetzes sowie kleinere Ausbesserungen werden vorgenommen.

Wir halten euch auf dem Laufenden 🙂


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